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Wie man ein erstes einfaches Portfolio aus 2 ETFs zusammenstellt

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Das Wichtigste

Zwei ETFs im Portfolio reichen aus, um die gesamte Welt der Aktien und Anleihen abzudecken und nachts ruhig zu schlafen.

Warum zwei ETFs und nicht eines

Ein globales Aktien-ETF ist ein großartiger Start. Aber Aktien können kurzfristig um 30–50 % fallen. Wer auch Anleihen im Portfolio hat, sieht beim Einbruch einen kleineren Verlust — weil Anleihen sich anders als Aktien verhalten. Dadurch gerät er nicht in Panik und macht keinen Fehler. Wie man ein erstes Portfolio zusammenstellt, wird ausführlicher unter wie man ein erstes Portfolio zusammenstellt beschrieben.

Welche zwei ETFs man auswählen sollte

Tipp: Eine einfache Formel für das Aktien-Anleihen-Verhältnis: Ziehen Sie Ihr Alter von 110 ab. Das Ergebnis ist der ungefähre Aktienanteil in Prozent. Sie sind 30? 80 % Aktien, 20 % Anleihen. Sie sind 50? 60/40. Das ist keine Wissenschaft, aber ein guter Ausgangspunkt.

Wie man das Portfolio pflegt

Einmal jährlich prüfen, ob Aktien so stark gewachsen sind, dass ihr Anteil das Ziel überschritten hat. Falls ja, in den nächsten Monaten mehr Anleihen kaufen — oder einen Teil der Aktien verkaufen. Dieser Prozess heißt Rebalancing. Für Anfänger reicht einmal jährlich.

Wann man zu einem komplexeren Portfolio wechseln sollte

Die Antwort lautet: Sie müssen es nie. Tausende erfolgreiche Anleger halten ihr ganzes Leben lang nur zwei oder drei ETFs. Komplexität ist kein Vorteil. Einfachheit, an der Sie festhalten, schlägt eine komplexe Strategie, die Sie aufgeben.

Häufige Fragen

Muss ich Anleihen im Portfolio haben oder reicht ein Aktien-ETF?

Das hängt von Ihrem Anlagehorizont und Ihrer psychischen Belastbarkeit ab. Wenn Sie für 20+ Jahre investieren und einen 40%-Rückgang ohne Verkauf aushalten, reicht ein Aktien-ETF und ist einfacher. Fügen Sie Anleihen hinzu, wenn Schwankungen Sie stressen oder Sie einen kürzeren Horizont haben.

Wie erkenne ich, ob ich das richtige Aktien-Anleihen-Verhältnis habe?

Das richtige Verhältnis ist das, bei dem Sie in der schlimmsten Krise nicht in Panik geraten und verkaufen. Wenn Sie unsicher sind, beginnen Sie konservativer (z. B. 60/40) und erhöhen Sie den Aktienanteil mit zunehmender Erfahrung.

Was ist Rebalancing und muss ich es tun?

Rebalancing ist die Wiederherstellung des Fondsverhältnisses auf das ursprüngliche Ziel. Wenn Aktien gewachsen sind und nun 75 % statt der geplanten 60 % ausmachen, kaufen Sie mehr Anleihen oder verkaufen einen Teil der Aktien. Einmal jährlich reicht und dauert zehn Minuten.

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