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Währungsumrechnungsgebühren: wie man sie erkennt und wie man sie senkt

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Das Wichtigste

Die Umrechnungsgebühr ist der Preis für den Währungstausch beim Kauf eines Wertpapiers in einer Fremdwährung — und für einen regelmäßigen Anleger kann sie jährlich sogar die Kaufgebühr selbst übersteigen.

Wo sich die Umrechnung versteckt

Es gibt zwei Methoden, wie ein Broker für die Umrechnung Gebühren erhebt:

Warum das bei ETFs wichtig ist

Ein Großteil der an europäischen Börsen verfügbaren UCITS-ETFs ist in EUR oder USD denominiert. Wenn Sie regelmäßig von einem Kronenkonto aus investieren, zahlen Sie bei jedem Kauf eine Umrechnung. Bei monatlichem DCA ergibt das 12 Umrechnungen pro Jahr. Wie DCA funktioniert, wird in DCA: Kostenmittelung erklärt.

Wie man Konversionskosten reduziert

Tipp: Suchen Sie vor dem Lesen des Broker-Preisverzeichnisses explizit nach einem Abschnitt "FX-Gebühr" oder "Währungsumrechnung". Falls nichts vorhanden ist, verdient der Broker wahrscheinlich an einem schlechteren Wechselkurs — und das können Sie nur durch Vergleich mit dem Marktkurs im jeweiligen Moment feststellen.

Der übergeordnete Kostenkontext

Die Umrechnungsgebühr ist eine von drei Hauptkostenebenen — neben dem TER des Fonds und der Kaufgebühr des Brokers. Eine vollständige Übersicht, wie man diese kombiniert und bewertet, finden Sie in TER, Spread, Umrechnung und Steuern. Wir empfehlen den Broker-Vergleich nach Umrechnungskonditionen über Broker-Gebühren vergleichen.

Häufige Fragen

Was ist eine Umrechnungsgebühr bei einem Broker?

Der Preis für den Währungstausch beim Kauf eines Wertpapiers in einer Fremdwährung. Sie kann explizit (im Preisverzeichnis) oder im Wechselkurs versteckt sein. Sie zahlen sie bei jedem Kauf in EUR oder USD von einem Kronenkonto.

Wie kann ich die Umrechnungsgebühr senken?

Nutzen Sie ein Währungsunterkonto beim Broker und konvertieren Sie separat in einem größeren Betrag. Oder suchen Sie nach ETFs in Kronennotierung. Konkrete Möglichkeiten hängen vom Broker ab — überprüfen Sie sie direkt beim Anbieter.

Ist die Umrechnungsgebühr wichtiger als die Kaufgebühr?

Es hängt von der Kaufhäufigkeit ab. Bei regelmäßigem monatlichen Investieren wiederholt sich die Umrechnung 12 Mal pro Jahr. Bei einem kostengünstigen Broker ohne Kaufgebühr kann die Umrechnung der größte Kostenposten sein.

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