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A Random Walk Down Wall Street — Warum Sie es als erstes Anlagebuch lesen sollten

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Das Wichtigste

A Random Walk Down Wall Street von Burton Malkiel ist das Buch, das der Effizienzmarkthypothese eine populäre Form gab und Generationen von Anlegern überzeugte, dass ein Indexfonds aktives Management schlägt.

Die Hauptidee: Märkte sind effizient

Malkiel baut auf der Effizienzmarkthypothese (Efficient Market Hypothesis) auf: Assetpreise spiegeln sofort alle verfügbaren Informationen wider. Das Ergebnis? Niemand — weder Analysten noch Portfoliomanager — kann den Markt mit öffentlich verfügbaren Daten systematisch schlagen. Außergewöhnliche Ergebnisse existieren, sind aber größtenteils zufällig.

Warum „Random Walk"

Der Titel bezieht sich auf ein statistisches Modell, bei dem jeder Schritt unabhängig vom vorherigen ist. Malkiel argumentiert, dass Aktienkursbewegungen einen ähnlichen Charakter haben — historische Preise helfen Ihnen nicht, zukünftige vorherzusagen. Technische Analyse, die auf dieser Prämisse basiert, hat daher aus Sicht des Buches keinen prädiktiven Wert.

Zitat aus dem Buch: „Ein blindfolded monkey, der Dartpfeile auf die Finanzseiten einer Zeitung wirft, könnte ein Portfolio zusammenstellen, das genauso gut abschneidet wie eines, das von Experten sorgfältig ausgewählt wurde."

Praktisches Fazit: Der Indexfonds gewinnt

Wenn Märkte effizient sind und aktive Manager den Benchmark nicht systematisch übertreffen, ist der logische Schluss, in den kostengünstigsten verfügbaren Indexfonds zu investieren. Malkiel sagte dies seit 1973 — lange bevor Vanguard den ersten Indexfonds für Privatanleger auflegte. Heute wird dies durch SPIVA-Daten bestätigt: Über einen 15-Jahres-Horizont schlägt mehr als 90 % der aktiv verwalteten Fonds seinen Index nicht. Siehe aktives vs. passives Investieren.

Für wen das Buch geeignet ist

Neuere Ausgaben (das Buch wird regelmäßig aktualisiert) umfassen auch ETFs und Behavioral Finance. Das Buch finden Sie auch in der Übersicht auf der Bücher-Seite.

Häufige Fragen

Worum geht es in A Random Walk Down Wall Street?

Burton Malkiels Buch verteidigt die Effizienzmarkthypothese — Märkte absorbieren schnell alle verfügbaren Informationen, sodass aktive Manager den Index nicht systematisch übertreffen können. Es empfiehlt daher kostengünstige Indexfonds als optimale Wahl für die meisten Anleger.

Ist das Buch noch aktuell?

Ja. Obwohl erstmals 1973 erschienen, aktualisiert Malkiel es regelmäßig (die neueste Ausgabe umfasst ETFs, Finanzkrisen und Behavioral Finance). Empirische Daten aus den letzten Jahrzehnten bestätigen die Schlussfolgerungen des Buches eher als sie zu widerlegen.

Ist die Effizienzmarkthypothese wahr?

Die akademische Debatte dauert an. Die starke Form der EMH (der Markt weiß immer alles) hat weniger Befürworter; die schwache und halbstarke Form (historische Daten und öffentliche Informationen spiegeln sich in den Preisen wider) ist empirisch gut belegt. Die praktische Schlussfolgerung für Anleger bleibt: aktives Management nach Gebühren unterperformt systematisch.

Wo finde ich das Buch auf Englisch?

Das englische Original ist bei jedem größeren Online-Händler erhältlich. Lesen Sie die aktuellste Ausgabe — ältere Ausgaben fehlen die Kapitel über ETFs.

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