CCompound

Riziko, krize a měny

Wie eine große Reserve Sie vor erzwungenem Verkauf in einer Krise schützt

6 Min. LesezeitCompound

Das Wichtigste

Erzwungener Verkauf in einer Krise — Aktien zu verkaufen, weil man schlicht nichts anderes zum Leben hat — ist der kostspieligste Investitionsfehler. Ein Portfolio, das Sie über Jahre aufgebaut haben, können Sie mit einer einzigen schlechten Entscheidung unter Druck zerstören. Eine liquide Reserve verhindert dies.

Was ohne Reserve passiert

Es kommt zu einem Einkommensverlust, einer unerwarteten Ausgabe oder einer Krise. Das Portfolio ist um 30 % gefallen. Wenn Sie keine Reserve haben, müssen Sie verkaufen — genau dann, wenn die Preise am niedrigsten sind. Sie realisieren den Verlust und verpassen die künftige Erholung. Dabei hätte es gereicht, drei bis sechs Monatsausgaben in einem sicheren, schnell zugänglichen Instrument beiseite zu legen.

Wie viel Reserve ist genug

Wichtige Regel: Die Reserve gehört auf ein Sparkonto oder in einen kurzfristigen Anleihenfonds — nicht in Aktien. Eine Aktien-„Reserve" erfüllt ihren Zweck in einer Krise nicht, weil sie genau dann fällt, wenn man sie am dringendsten braucht.

Wo die Reserve aufbewahren

Ein Sparkonto mit sofortigem Auszahlungsrecht ist die einfachste Option. In der Tschechischen Republik bieten Banken und Online-Anbieter Zinssätze von 4–6 % p.a. (je nach Zinsumfeld). Bei einer größeren Reserve kann ein Teil in einem kurzfristigen Anleihenfonds oder Geldmarkt-ETF angelegt werden — immer noch innerhalb weniger Tage zugänglich, mit etwas höherer Rendite. Mehr über den Aufbau eines Portfolios von Grund auf finden Sie im Artikel wie Sie Ihr erstes Portfolio zusammenstellen.

Häufige Fragen

Warum ist erzwungener Verkauf so teuer?

Weil die tiefsten Kursrückgänge in der Regel vorübergehend sind. Wenn Sie bei einem Rückgang von 30–40 % verkaufen, realisieren Sie den Verlust dauerhaft. Anleger mit Reserve können den Abschwung überstehen und von der Erholung profitieren. Ohne Reserve haben Sie keine Wahl.

Wie viel Geld sollte ich in einer Notfallreserve haben?

Die Standardempfehlung sind 3–6 Monatsausgaben. Selbstständige und Personen mit instabilem Einkommen sollten 6–12 Monate anstreben. Die Höhe hängt von der Jobstabilität, der Anzahl der Unterhaltsberechtigten und geplanten größeren Ausgaben ab.

Wo sollte ich eine Notfallreserve aufbewahren?

Auf einem Sparkonto mit sofortiger Auszahlung oder in einem kurzfristigen Anleihen-ETF. Diese Instrumente sind liquide und haben ein geringes Rückgangsrisiko. Aktien und Immobilien eignen sich nicht für eine Reserve — sie fallen oder werden in einer Krise illiquide.

Kann eine Reserve zu groß sein?

Ja. Mehr als 12 Monatsausgaben in Bargeld ist zu konservativ — eine übermäßige Reserve verzichtet auf Rendite. Alles, was über die empfohlene Schwelle hinausgeht, sollte in Investitionen arbeiten.

In der App mit Werkzeugen öffnen →