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Inflationsgeschütztes Einkommen: Wie man es sichert

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Das Wichtigste

Inflation ist der stille Dieb des Renteneinkommens — jedes Prozent pro Jahr frisst einen Teil der Kaufkraft, ohne dass die Person es sofort bemerkt. Für einen Rentner mit einem Horizont von 25–30 Jahren ist das ein zentrales Risiko.

Warum nominales Einkommen nicht ausreicht

Stellen Sie sich ein Einkommen von 50.000 CZK pro Monat vor. Bei einer durchschnittlichen Inflationsrate von 3% pro Jahr wird sein realer Wert nach 20 Jahren etwa 27.000 CZK in heutigen Preisen entsprechen. Mit anderen Worten: Der Lebensstandard wird sich innerhalb von zwei Jahrzehnten fast halbieren, obwohl die Zahl im Kontoauszug gleich bleibt.

Instrumente zum Schutz der Kaufkraft

Warnung: Kein Instrument garantiert perfekten Schutz gegen Inflation — jedes bringt auch andere Risiken mit sich. Diversifikation über mehrere Anlageklassen reduziert die Abhängigkeit von einem einzigen Ansatz.

Eine dynamische Auszahlungsstrategie

Statt eines festen Nominalbetrags sollten Sie die Indexierung der Auszahlungen erwägen — eine jährliche Erhöhung um die Inflationsrate oder um einen festen Prozentsatz. Dadurch wird das Portfolio jedoch schneller aufgebraucht, sodass Sie von einer niedrigeren Basis-Entnahmerate ausgehen müssen. Alternativ passen sich manche Rentner flexibel an: In guten Jahren mehr nehmen, in schlechten weniger.

Reale Rendite ist die einzige Kennzahl, die zählt

Eine Portfoliorendite von 7% bei 4% Inflation ergibt eine reale Rendite von nur 3%. Deshalb ist die Grundlage jeder Projektion die reale, nicht die nominale Rendite. Unser Projektionsrechner berücksichtigt dies. Wie man den Übergang in die Auszahlungsphase plant, wird im Artikel über den Übergang von der Ansparphase behandelt.

Häufige Fragen

Schützen Aktien vor Inflation?

Langfristig ja — Unternehmen können Preise erhöhen und Inflation an Kunden weitergeben, was sich in Gewinnen und Aktienkursen niederschlägt. Kurzfristig reagieren Aktien unvorhersehbar. Für einen Rentner mit einem Horizont von 20+ Jahren sind Aktien der Kernbestandteil des Kaufkraftschutzes.

Was sind TIPS?

Treasury Inflation-Protected Securities — US-Staatsanleihen, deren Hauptsumme an den Verbraucherpreisindex gekoppelt ist. Sie schützen den Nominalwert Ihrer Investition vor Inflation, aber der Ertrag ist niedriger als bei Standardanleihen.

Ist ein festes oder variables Einkommen besser?

Ein festes nominales Einkommen ist psychologisch angenehm, verliert aber im Laufe der Zeit an realem Wert. Ein variables Einkommen (indexiert oder flexibel) schützt die Kaufkraft besser, erfordert jedoch Disziplin und Gelassenheit bei niedrigeren Zahlungen in schlechteren Jahren.

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