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Inflation als stiller Dieb der Kaufkraft: Wie Investments sie bremsen

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Das Wichtigste

Inflation ist ein anhaltender Anstieg des Preisniveaus, der die Kaufkraft des Geldes verringert — für denselben Betrag kauft man weniger Waren und Dienstleistungen als zuvor, und Bargeld oder niedrig verzinste Einlagen verlieren so jedes Jahr realen Wert.

Wie Inflation Ersparnisse beschädigt

Bei einer Inflation von 3 % jährlich verlieren 100.000 CZK auf einem Sparkonto mit null Rendite über 10 Jahre realen Wert von etwa 26.000 CZK in heutiger Kaufkraft. Selbst ein Sparkonto mit 2 % Rendite löst das Problem nicht vollständig — die Realrendite ist negativ. Das ist ein unvermeidlicher Effekt — Inflation wirkt automatisch, ohne jede Entscheidung Ihrerseits.

Nominal- vs. Realrendite

Anleger sollten stets die Realrendite verfolgen — Nominalrendite minus Inflation. Wenn ein Fonds 7 % zurückgab und die Inflation 4 % betrug, ist die Realrendite lediglich 3 %. Genau diese Zahl misst den tatsächlichen Anstieg der Kaufkraft. Historisch lieferten globale Aktienindizes eine Realrendite von etwa 5–7 % pro Jahr; Anleihen weniger; Sparkonten in einem Inflationsumfeld nahe null oder negativ.

Die Rolle der CNB und das Inflationsziel

Die Tschechische Nationalbank zielt auf eine Inflation von 2 % pro Jahr (±1 Prozentpunkt). In der Realität wich sie wiederholt von diesem Ziel ab — die tschechische Inflation in der Periode 2021–2023 erreichte zweistellige Werte, was den realen Wert von Ersparnissen in Bargeld und niedrig verzinsten Produkten erheblich beschädigte. Diese Episode erinnerte daran, dass Inflationsrisiko nicht nur theoretisch ist.

Wesentliche Erkenntnis: Investieren aus Angst vor Volatilität zu vermeiden bedeutet keine Sicherheit — es bedeutet einen sicheren Kaufkraftverlust durch Inflation.

Wie man sich schützt

Schutz vor Inflation erfordert ein Vermögenswert, dessen Nominalrendite die Inflation wiederholt übertrifft. Ein globales Aktien-ETF erfüllte diese Bedingung historisch — Unternehmensgewinne wachsen mit den Preisen, sodass Aktienrenditen einen natürlichen Inflationsschutz tragen. Der Schlüssel ist Zinseszins im Laufe der Zeit, der aus einer kleinen jährlichen Realrendite einen großen kumulativen Effekt macht.

Häufige Fragen

Was ist Inflation einfach erklärt?

Ein anhaltender Anstieg des Preisniveaus, der die Kaufkraft des Geldes verringert. Bei 3 % Inflation kauft man in zehn Jahren mit 100 CZK nur noch, was man heute für etwa 74 CZK kaufen kann. Bargeld ohne Rendite verliert automatisch an Wert.

Was ist Realrendite?

Die Nominalrendite einer Anlage minus Inflation. Ein Fonds mit 7 % Rendite in einem Umfeld von 4 % Inflation liefert eine Realrendite von 3 %. Das ist der tatsächliche Anstieg der Kaufkraft — die einzige Zahl, die für den Anleger wirklich wichtig ist.

Schützt ein Sparkonto vor Inflation?

Das hängt vom Zinssatz ab. Wenn die Rendite des Sparkontos unter der Inflation liegt, sinkt der reale Wert der Ersparnisse. In Perioden höherer Inflation (wie in der Tschechischen Republik 2021–2023) bewahrten Sparkonten den realen Wert nicht.

Warum sind Aktien eine gute Absicherung gegen Inflation?

Unternehmen können in der Regel die Preise ihrer Produkte und Dienstleistungen mit der Inflation erhöhen, sodass ihre Gewinne — und damit der Wert ihrer Aktien — in nominalen Zahlen wachsen. Langfristig haben Aktienrenditen historisch die Inflation übertroffen.

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