Důchod, renta a FIRE
Wie Sie für Ihr Kind ab Geburt sparen: Ein praktischer Leitfaden
Das Wichtigste
- Zeit ist der größte Investitionsvorteil eines Kindes — was Sie heute nicht begonnen haben, können Sie morgen nicht aufholen.
- Schon 500 CZK pro Monat, ab Geburt investiert, können bei einer vernünftigen Rendite bis zum 18. Lebensjahr eine sechsstellige Summe ergeben.
- Die Wahl zwischen einem Konto auf den Namen der Eltern und einem auf den Namen des Kindes hat rechtliche und steuerliche Aspekte — eine Beratung durch einen Experten wird empfohlen.
- Globale Aktien-ETFs sind für einen so langen Zeithorizont die natürliche Wahl.
- Transparenz gegenüber dem Kind — ihm den Portfoliowert zu zeigen — fördert die finanzielle Verantwortung.
Kein anderes Geschenk, das Sie einem Kind machen, hat ein größeres Potenzial als die Zeit des Zinseszinses — und dieser Zähler beginnt zu laufen, sobald Sie die erste Investition öffnen.
Warum ab Geburt beginnen
Ein Achtzehn-Jahres-Portfolio hat achtzehn Jahre Zinseszins hinter sich. Würden Eltern bis zum zehnten Lebensjahr des Kindes warten, gingen die ersten acht Jahre des „Turbogang"-Wachstums verloren. Kleine regelmäßige Beträge über einen langen Horizont erzeugen ein Ergebnis, das ein kürzerer Zeitraum niemals ausgleichen kann — auch höhere monatliche Einzahlungen können das nicht vollständig kompensieren. Probieren Sie es mit unserem Projektionsrechner.
Was investieren
Für einen Achtzehn-Jahres-Horizont ist ein globales Aktien-ETF die logische Wahl — zum Beispiel ein Fonds, der den Weltmarkt abbildet. Volatilität über 18 Jahre ist ein Vorteil, kein Nachteil: Kursrückgänge sind eine Gelegenheit, günstig zu kaufen. Wie man das richtige ETF auswählt, wird im Leitfaden zur Welt der ETFs besprochen.
- Globales Aktien-ETF — hohes Potenzial, für den gesamten Horizont geeignet.
- Ein konservativerer Mix — für die letzten 3–5 Jahre vor dem 18. Geburtstag, wenn Sie eine Entnahme für das Studium planen.
Wie Schenkende beitragen können
Großeltern, Paten — statt Spielzeug und Kleidung, aus der das Kind herauswächst, können sie zum Investitionsportfolio beitragen. Auch unregelmäßige Einmalzahlungen summieren sich. Der familiäre Kontext beim Sparen lehrt das Kind zudem finanzielle Verantwortung. Mehr darüber, wie man mit Kindern über Geld spricht, im Artikel zur finanziellen Erziehung.
Häufige Fragen
Ist es besser, auf das Konto der Eltern oder das des Kindes zu sparen?
Beide Optionen haben Vor- und Nachteile. Ein Konto auf den Namen der Eltern ist einfacher zu verwalten. Ein Konto auf den Namen des Kindes kann andere steuerliche und rechtliche Auswirkungen haben — zum Beispiel bei Schenkung oder Entnahme. Eine Beratung durch einen Finanzberater oder Steuerexperten wird empfohlen.
Wie viel pro Monat ist sinnvoll?
Das hängt von Ihren Möglichkeiten ab. Schon 200–500 CZK pro Monat über einen 18-Jahres-Horizont bei einer durchschnittlichen Jahresrendite können eine beachtliche Summe ergeben. Entscheidend sind Regelmäßigkeit und ein möglichst langer Horizont.
Was passiert mit dem Geld, wenn das Kind volljährig wird?
Das hängt von der Kontostruktur ab. Auf den Namen des Kindes geführtes Geld gehört mit 18 vollständig ihm. Geld auf dem Elternkonto bleibt den Eltern — sie entscheiden über die Übergabe. Es empfiehlt sich, dieses Szenario vorab zu durchdenken und gegebenenfalls rechtlich abzusichern.