Začínáme s investováním
Aktien, Anleihen, ETFs und Fonds: Worin unterscheiden sie sich
Das Wichtigste
- Eine Aktie ist ein Unternehmensanteil — höhere Rendite und höheres Risiko; Sie verdienen an Kurssteigerung und Dividende.
- Eine Anleihe ist ein Darlehen — niedrigere Rendite und niedrigeres Risiko; Sie erhalten Zinsen und bekommen das Kapital zurück.
- Fonds und ETF sind Körbe aus vielen Wertpapieren und verteilen so das Risiko.
- Ein ETF handelt an der Börse wie eine Aktie, ist günstig und überwiegend passiv; ein klassischer Fonds ist meist teurer und aktiv gemanagt.
- Für die meisten Menschen ist der einfachste Weg ein günstiger Index-ETF.
- Rendite und Risiko gehen immer Hand in Hand — ohne Risiko gibt es keine höhere Rendite.
Bevor Sie mit dem Investieren beginnen, müssen Sie vier Grundbegriffe kennen: Aktie, Anleihe, Fonds und ETF. Es sind keine Konkurrenten, sondern Bausteine — und sobald Sie sie verstehen, wird die Welt der Investments keine Fremdsprache mehr sein.
Aktie: Unternehmensanteil
Eine Aktie ist ein Anteil am Eigentum eines Unternehmens. Sie kaufen einen Teil von Apple oder ČEZ und werden Mitbesitzer. Sie verdienen auf zwei Arten: Kurssteigerung (das Unternehmen wächst, die Aktie steigt) und Dividende (das Unternehmen teilt seinen Gewinn). Aktien bieten die höchste langfristige Rendite, aber auch die größte Schwankungsbreite — der Kurs eines einzelnen Unternehmens kann um Dutzende Prozent fallen oder das Unternehmen kann sogar Insolvenz anmelden.
Anleihe: Darlehen gegen Zinsen
Eine Anleihe ist ein Darlehen. Sie leihen Geld einem Staat oder Unternehmen, die Ihnen Zinsen (Kupon) zahlen und am Ende das Kapital zurückgeben. Die Rendite ist niedriger als bei Aktien, aber auch das Risiko ist geringer und das Verhalten ruhiger. Anleihen verleihen einem Portfolio Stabilität — deshalb ist es beliebt, Aktien und Anleihen je nach gewünschter Ruhe zu mischen.
Fonds und ETF: Korb statt Einzeltitel
Anstatt auf ein einzelnes Unternehmen zu setzen, können Sie gleich einen ganzen Korb von Wertpapieren kaufen — das nennt sich Fonds. Mit einem einzigen Kauf besitzen Sie einen Anteil an Hunderten von Unternehmen und streuen so das Risiko (der Konkurs eines Unternehmens trifft Sie nicht hart). Fonds gibt es in zwei Hauptformen:
- Investmentfonds — Sie kaufen und verkaufen ihn über eine Bank oder Verwaltung zu einem einmal täglich festgesetzten Preis. Meist aktiv gemanagt (ein Manager wählt die Aktien aus) und mit höheren Gebühren.
- ETF (börsengehandelter Fonds) — Sie handeln ihn an der Börse wie eine Aktie, jederzeit im Laufe des Tages. Meistens bildet er nur einen Index nach (passiv), ist daher günstig und steuereffizient.
ETF vs. klassischer Fonds: warum die meisten den ETF wählen
Ausschlaggebend sind vor allem die Kosten. Ein typischer aktiver Fonds berechnet gerne 1–2 % pro Jahr und übertrifft nach Gebühren meist trotzdem nicht seinen Index. Ein Index-ETF kostet oft nur Bruchteile eines Prozents (TER). Über Jahrzehnte ist dieser Unterschied enorm — deshalb ist für die meisten Menschen ein günstiger Index-ETF der vernünftigste Kern. Der Artikel aktives vs. passives Investieren geht näher darauf ein.
Was Sie mitnehmen sollten
Aktien und Anleihen sind Rohmaterialien; Fonds und ETF sind die smarte, effiziente Art, sie auf einmal zu kaufen. Ein Anfänger muss keine Einzelaktien auswählen — ein oder zwei breite ETFs aus der ETF-Übersicht reichen, um sofort Hunderte von Unternehmen zu halten. Wie unterschiedlich verschiedene Zusammensetzungen wachsen, zeigt die Wachstumsprojektion.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen einer Aktie und einer Anleihe?
Eine Aktie ist ein Unternehmensanteil — Sie verdienen an Kurssteigerung und Dividende, aber mit höherem Risiko. Eine Anleihe ist ein Darlehen, aus dem Sie Zinsen erhalten und das Kapital zurückbekommen, mit niedrigerer Rendite und geringerem Risiko. Aktien wachsen mehr; Anleihen sorgen für Stabilität.
Ist ein ETF dasselbe wie ein Investmentfonds?
Beide sind Körbe aus Wertpapieren, aber ein ETF handelt an der Börse wie eine Aktie, ist meist passiv (bildet einen Index nach) und günstig. Ein klassischer Investmentfonds wird über einen Verwalter einmal täglich gehandelt, ist meist aktiv gemanagt und teurer.
Was ist das Beste für einen Anfänger zu kaufen?
Für die meisten Menschen ein günstiger breiter Index-ETF (S&P 500 oder weltweiter Index). Er hält gleichzeitig Hunderte bis Tausende von Unternehmen, verteilt das Risiko und erfordert keine Einzelaktienauswahl oder hohe Gebühren.
Warum sind Fondsgebühren so wichtig?
Weil sie jedes Jahr vom gesamten Betrag gezahlt werden und über Jahrzehnte durch den Zinseszinseffekt enorm viel Rendite auffressen. Der Unterschied zwischen 0,2 % und 1,5 % pro Jahr kann nach 30 Jahren Hunderttausende bis Millionen Kronen ausmachen. Deshalb lohnen sich günstige ETFs.